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Dünne, halblange orthopädische Einlagen nach Diagnose Senk-Spreizfuß

Eine 25 Jahre alte Patientin klagt über Senk-Spreizfüße beidseits. Sie trägt wegen ihres Berufes meist elegante Schuhe mit einer Absatzhöhe von vier bis sieben Zentimetern.

Tolles Ergebnis dank orthopädischer Einlagen: Fußschmerzen und Rückenschmerzen binnen fünf Wochen nahezu beseitig.

Eine 25-jährige Patientin mit beidseitigem Senk-Spreizfuß steht berufsbedingt viel und trägt meist elegantes Schuhwerk mit einer Absatzhöhe von mehr als vier bis sieben Zentimeter. Sie ist sportlich sehr aktiv, besucht im Schnitt drei Mal pro Woche ein Fitnessstudio und hat ein sehr gutes Körpergefühl. Die Patientin klagt abends nach der Arbeit über ein unangenehmes Gefühl in den Füßen bis hin zu leichten Fußschmerzen sowie hin und wieder Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Bei der Anamnese wurden neben dem Senk-Spreizfuß beidseitig eine feste Muskulatur und Bandstruktur festgestellt. Die Füße sind leicht abgeflacht. Im Zehenstand zeigen sich die Fußgewölbe gut ausgeprägt, was ebenfalls einen guten muskulären Zustand  unterstreicht. Beim Gehen fällt ein starker Fersenauftritt auf.

Versorgung mit orthopädischen Einlagen:

Da die Patientin einen vorwiegend stehenden Beruf ausübt, entschieden wir uns für eine Versorgung mit orthopädischen Einlagen, die auf das elegante Schuhwerk abgestimmt werden, welches zur Arbeit getragen wird. Da in diesen Schuhen sehr wenig Platz für Einlagen zur Verfügung steht, wurde eine dünne, halblange Ausführung der orthopädischen Einlagen gewählt. Das Augenmerk wurde auf die aktive Unterstützung des Längsgewölbes gelegt, die Pelotte wurde in mäßiger Höhe gewählt.

Positive Erfahrungen mit orthopädischen Einlagen:

Fünf Wochen nach Abgabe der Einlagen kam die Patientin zur Kontrolle. Diese Kontrolle erachten wir als sehr wichtigen Faktor, um die Versorgung auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Gleichzeitig können wir dadurch die Kundenzufriedenheit besser erfassen. Die orthopädischen Einlagen wurden auf Anhieb ohne Eingewöhnungszeit als angenehm empfunden. Zum Zeitpunkt der Kontrolle  berichtet die Patientin über ausschließlich positive Erfahrungen mit den neuen Einlagen. Die Fußschmerzen sind weitestgehend beseitigt, lediglich nach dem Sport hat sie gelegentlich Probleme in den Füßen. Deshalb haben wir uns entschieden, zusätzlich ein Paar Weichschaumeinlagen für den Sport zu fertigen.

Inzwischen erhielt die Patientin ein weiteres Paar Einlagen. Dabei berichtete sie mit Begeisterung über ihre Zufriedenheit. Auch die Rückenschmerzen seien inzwischen komplett verschwunden. In diesem Zusammenhang interessant zu wissen: Die Krankenkassen zahlen auf Verordnung bis zu zwei Paar orthopädische Einlagen pro Jahr. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Fazit der Behandlung mit orthopädischen Einlagen:

Um eine gute Patientenzufriedenheit bei der Versorgung mit Einlagen zu erreichen, ist es entscheidend, die richtige „Dosis“ der Korrektur sowie die richtigen Materialien zu wählen. Für diese Auswahl sind die Anamnese und die Begutachtung der getragenen Schuhe entscheidend. Deshalb lassen wir uns – wenn möglich – stets zwei bis drei Paare der vom Patienten getragenen Schuhe zeigen.

Wenn in einem rechtzeitigen Stadium der auftretenden Fußschmerzen mit orthopädischen Einlagen eingegriffen wird, lassen sich Fuß– und Rückenschmerzen mit einem geringen Aufwand beheben.

Quelle: Joachim Weisser

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