Hämatom

Ein Hämatom ist eine Einblutung aus verletzten Blutgefäßen innerhalb des Körpers. Es entsteht eine Blutansammlung im Gewebe oder in vorhandenen Körperhöhlen. Weitere Bezeichnungen für ein Hämatom sind Bluterguss, blauer Fleck, Veilchen (am Auge), Suffusion oder Sugillation.

Hämatome am Fuß können durch Verletzungen, Stöße oder längeres Tragen von falschem Schuhwerk entstehen. Sie können stark anschwellen und sehr schmerzhaft sein.

In der Regel heilt ein Hämatom nach wenigen Wochen ab. Sofern die Ursache eines Hämatoms im Tragen falschen Schuhwerks zu finden ist, können orthopädische Schuheinlagen oder weitere orthopädischuhtechnische Maßnahmen Abhilfe schaffen.

Hämatome sind vom Entstehen bis zum Abheilen von typischen Farbveränderungen unter der Haut gekennzeichnet:

  • Frisch entstandene Hämatome weisen eine blutrote Verfärbung auf
  • Beginnt das Blut zu Gerinnen, kommt es zu einer dunkelroten bis blauen Verfärbung („Blauer Fleck“)
  • Der Abbau des Hämmoglobins durch Enzyme zu den Gallenfarbstoffen Choleglobin bzw. Verdoglobin bewirkt eine braune bis schwarze Verfärbung
  • Der Abbau des Hämmoglobins durch Enzyme zu dem Gallenfarbstoff Biliverdin bewirkt eine dunkelgrüne Verfärbung
  • Der Abbau des Hämmoglobins durch Enzyme zu dem Gallenfarbstoff Bilirubin bewirkt eine gelblich-braune Verfärbung

Mögliche Therapiemaßnahmen:

  • Bei frisch entstandenen Hämatomen gilt die sogenannte „PECH-Regel“. Diese steht für die Begriffe Pause / Eis / Compression / Hochlagern. Im Zweifel ist immer ein Arzt zu konsultieren.
  • Wird ein Hämatom über einen längeren Zeitraum nicht abgebaut, kann es verkapseln und Schmerzen verursachen. In Abstimmung mit einem Arzt kann hier eine chirugische Entfernung in Betracht kommen.
  • Tragen von korrektem Schuhwerk und/oder maßgefertigten orthopädischen Einlagen

 

Bluterguss (Hämatom) am Fuß
Bluterguss (Hämatom) am Fuß

 


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